- Photovoltaik: Direkte Stromerzeugung
aus Sonnenlicht
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- Begriffserklärung:
- Eine Solarzelle ist ein einzelnes Bauelement, das eine bestimmte Spannung
und einem bestimmte Strom liefern kann. Die Leistung beträgt
typischerweise ca. 1 Watt.
- Will man höhere
Spannungen / Ströme erreichen, so muß man mehrere Zellen in Reihe /
parallel verschalten. Diese werden dann dauerhaft verkapselt und
ergeben ein Modul. Module haben eine typische Leistung von 50W bis einigen 100W, der
Leistungsbereich variiert von wenigen mW bis viele 100W.
- In der Regel schaltet man
mehrere Module zu einem Solargenerator
zusammen. Auf Hausdächern lassen sich so Anlagenleistungen von
durchschnittlich 1-5 kW erreichen. Der Solargenerator ist dabei in der
Regel über einen Wechselrichter an das Stromnetz angeschlossen. Bei
Inselsystemen ist kein Netzanschluß vorhanden, man braucht
Energiespeicher, in der Regel Batterien.
- Solarkraftwerke können Leistungen vom kW - Bereich bis zu vielen MW
erreichen. Dabei verschaltet man Solargeneratoren miteinander zu größeren
Einheiten.
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- Es gibt verschiedene Materialien, aus denen
man Solarzellen herstellen kann. Die herkömmlichen sind mono- und
polykristallines Silizium mit Modulwirkungsgraden um 13 bzw. 10%
sowie amorphes Silizium mit Wirkungsgraden um 5%. Das amorphe Silizium hat
allerdings den Vorteil, daß es material- und energiesparend in sehr
dünnen Schichten abgeschieden werden kann.
- In der letzten Zeit haben sich zwei weitere
Dünnschichttechniken an die Grenze zur Markteinführung begeben: Das
Kupfer-Indium-Diselenid (CIS), an dem ich mitarbeite, sowie das
Cadmiumtellurid (CdTe). Beide Materialien kommen im Labor auf sehr hohe
Wirkungsgrade (18% im Falle des CIS), und auch auf großen Flächen lassen
sich Wirkungsgrade von deutlich mehr als 10% realisieren.
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- monokristalline Silizium-Solarzelle
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